Satte Preise
Teuer-Keule schockt Kroatien-Urlauber: Preise für Kaffee und Wasser explodieren
VonStella Henrichschließen
Auszeit an der Adria heißt auch ein Hauch Hollywood. Doch der Urlaub in Kroatien ist nicht günstig. Die Preise in den Lokalen steigen rapide - sehr zum Ärger der Besucher.
Zagreb ‒ Kroatien ist für viele Wassersportler ein beliebtes Urlaubsziel. Aber auch Naturliebhaber, Kunst- und Kulturinteressierte kommen im Südosten Europas auf ihre Kosten. Doch inzwischen ist die adriatischen Riviera bekannt für ihre gehobenen Preise. Vielen Urlaubern verschlägt es vor Ort die Sprache, etliche wollen nicht mehr wieder kommen.
Pommes für vier Euro, stolze 22 Euro sind es für einen Burger. Nun berichtet auch die Online-Zeitung kosmo.at über den Preiswucher und beruft sich auf einen Facebook-Eintrag, der einen Kassenbon zeigt.
Teuer-Keule in Kroatien: Eine regelrechte Preisexplosion für erfrischende Getränke
Das sind nicht die ersten Geschichten, die Touristen über das beliebte Urlaubsland mit nach Hause bringen. Jüngst erst schlug einer Touristin die Rechnung für ein kroatisches Nationalgericht zusammen mit einem Bier auf den Magen.
So viel kosten Erfrischungs- und Heißgetränke im Kroatien Urlaub:
- Stilles Wasser: 7 Euro
- Sprudelwasser: 7 Euro
- Frisches Wasser Naturell: 7 Euro
- Coca-Cola, Coca-Cola Zero, Tonic Water: 6 Euro
- Espresso: 5 Euro
- Macchiato : 5 Euro
- Cappuccino: 6 Euro
- Café Latte: 7 Euro
Quelle: kosmo.at
Teuer-Keule im Urlaubsland Kroatien: Auch die Preise an der Strandbar für kleine Gerichte steigen
Auch für einige kleineren Gerichte und Snacks müssen Urlauber tief in die Tasche greifen, wie ein serbisch-kroatischer Youtuber ausführlich am Strand von Opatija erklärt. Ein Schinken koste 8,50 Euro pro Portion, Tintenfisch- oder Shrimps-Carpaccio 12 Euro. Jakobsmuscheln im Paar für zehn Euro. Austern, fünf Euro das Stück. Gemischtes Fleisch für 13 Euro. Griechischer Salat kommt gegen 9,50 Euro auf den Tisch.
Hat Qualität nun mal seinen – gehobenen – Preis? Immerhin sei die Qualität des Essens ausgezeichnet gewesen, wie der Mann von kosmo.at zitiert wird, der im Video in seiner Landessprache spricht. Und auch für die einheimischen Kellner findet der Gast lobende Worte: „Freundlich, höflich und gute Empfehlungen“.
Dabei sind die explodierenden Preise nicht das einzige Problem für Urlauber diesen Sommer, bei denen das Geld längst nicht mehr so locker sitzt. Noch nicht einmal jeder Fünfte kann sich hierzulande eine Woche Urlaub am Meer oder in den Bergen laut jetzt veröffentlichen Daten des Statistikamtes der Europäischen Union (Eurostat) leisten. Auch heftige Unwetter und Brände im Süden Europas bedrohen die Ferien von Reisenden. Eine Hitzewelle mit bis zu 48 Grad überrollt Südeuropa.
Rubriklistenbild: © Olaf Schuelke/imago

