Tankstelle wird zum Hotspot

Tippfehler löst Ansturm auf Tankstelle in Österreich aus

  • Stella Henrich
    VonStella Henrich
    schließen

Eine Tankstelle in Niederösterreich wurde plötzlich zum Hotspot. Ein Gerücht brachte Autofahrende in Bewegung. Der Grund war ein Tippfehler.

Horn – Circa zwölf Stunden soll der Ansturm auf die Tankstelle in Horn in Österreich gedauert haben. Laut ORF kam es von Montagabend bis Dienstagfrüh (29. und 30. Januar) zu Staus und langen Autoschlangen an den Zapfsäulen. Ein Gerücht machte in der 7000-Einwohner-Gemeinde in Niederösterreich die Runde. Angeblich sollte der Liter Diesel unschlagbare 1,17 Euro pro Liter an der Diskont-Tankstelle kosten.

Das Gerücht stimmte. Der Sender beruft sich dabei auf einen Bericht des Online-Portals heute.at. Autofahrerinnen und Autofahrer seien sogar mit Kanistern gekommen, um den günstigen Treibstoff zu ergattern. Die Freude der Autofahrer beruhte allerdings auf einem Fehler bei der Preisumstellung.

Tippfehler löst Tankansturm aus: Mit Kanistern an die Zapfsäulen gefahren

Eigentlich sollte bei der Preisumstellung des Diesels der Preis von „1,691 Euro“ eingegeben werden. Aufgrund des Missgeschicks wurde aber ein Preis von „1,169 Euro“ daraus. Auch ein Leser von heute.at war mittendrin im Stau, der in der Prager Straße in Horn an der Tankstelle herrschte. Alle wollten tanken.

Autofahrer in Horn (Niederösterreich) hatten kürzlich Glück: für sie gab es dank eines Tippfehlers günstigen Sprit. (Symbolbild)

Die Kundinnen und Kunden sollen sogar mit Kanistern angereist sein, berichtete der Leser dem Online-Portal aus Wien. Diesel-Fahrerinnen und Fahrer wollten sich diese günstige Tank-Gelegenheit nicht entgehen lassen. „Es ging ordentlich was ab“, so der Leser, der selbst nur für 24,58 Euro seinen Tank vollmachte.

Bemerkt wurde der Fehler laut ORF Niederösterreich übrigens erst Dienstagfrüh. Er wurde daraufhin umgehend korrigiert. Doch die Lenkerinnen und Lenker können beruhigt sein. Nachträglich muss niemand laut Bericht den normalen Preis zurückzahlen.

Diesel plötzlich spottbillig an Tankstelle in Niederösterreich: Lohnenswerter Tanktourismus

Auch hierzulande verfolgen Fahrerinnen und Fahrer die Preise an den Zapfsäulen, um mehrere Euro beim Tanken sparen zu können. So ist tanken Frühmorgens laut ADAC am teuersten. Dabei spüren die Fahrerinnen und Fahrer auch die Auswirkungen der gekappten Rohstoffgeschäfte mit Russland an der Tankstelle. Ebenfalls macht sich in diesem Jahr erstmals die jetzt erst beschlossene Erhöhung der CO₂-Steuer auf 45 Euro pro Tonne bei Benzin und Diesel bemerkbar.

Für Autolenker heißt das laut ADAC, dass der CO₂-Preis für Benzin um rund 4,3 Cent und der für Diesel um rund 4,7 Cent pro Liter steigt. Wie können Autofahrende da an der Zapfsäule hierzulande sparen? In den Vorjahren kam es immer wieder aufgrund explodierender Spritpreise zum sogenannten Tanktourismus. Dabei nutzen Autofahrende vor allem die Grenzbereiche zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Redakteurin oder der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

Rubriklistenbild: © Michael Bihlmayer/IMAGO