Wer holt Gold?
Super-G der Männer jetzt live im TV und Stream: Hier sehen Sie Ski alpin bei Olympia
VonKorbinian Kothnyschließen
Am Mittwoch steht die zweite Olympia-Entscheidung der Männer im Ski alpin an. Hier sehen Sie den Super-G jetzt live im TV und Stream.
Am Mittwoch steht bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Bormio der Super-G der Herren auf dem Programm. Auf der berüchtigten Pista Stelvio kämpfen die weltbesten Speed-Spezialisten um die Medaillen. Für das deutsche Team gehen mit Simon Jocher und Anton Grammel nur zwei Starter an den Start. Die beiden haben allerdings maximal Außenseiterchancen.
Die Schweiz reist als klarer Favorit an. Allen voran Marco Odermatt, der die Speed-Saison dominiert hat, will nach seiner Enttäuschung in der Abfahrt endlich seine erste Olympia-Goldmedaille bei diesen Spielen holen. Der 27-Jährige gewann in diesem Winter nahezu alle Super-G-Rennen und gilt auf der anspruchsvollen Stelvio-Piste als Topfavorit. Auch seine Teamkollegen Franjo von Allmen und Alexis Monney gehören zum engsten Favoritenkreis.
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Deutschland setzt seine Hoffnungen auf Simon Jocher aus Garmisch-Partenkirchen. Der 29-Jährige hatte sich im Dezember mit einem sensationellen fünften Platz in Livigno für Olympia qualifiziert – ein bemerkenswertes Comeback nach seiner Bandscheibenoperation im März. In der olympischen Abfahrt kam Jocher allerdings nicht über Rang 21 hinaus, auch in der Team-Kombination blieb er mit Linus Straßer ohne Medaille.
Die ARD überträgt den olympischen Super-G der Männer live im Free-TV. Das Erste zeigt das Rennen in der Sendung „Sportschau live“ von 9.00 bis 23.30 Uhr. Im Livestream ist der Super-G kostenfrei in der ARD-Mediathek sowie im ZDF-Sportstudio-Livestream abrufbar. Eurosport überträgt das Rennen ebenfalls frei im TV, die Streaming-Dienste HBO Max, Joyn oder DAZN sind dagegen kostenpflichtig. Der Start auf der 2255 Meter hoch gelegenen Stelvio ist für 11.30 Uhr angesetzt.
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Für Jocher geht es in erster Linie darum, eine solide Fahrt zu zeigen und sich für kommende Großereignisse zu empfehlen. Eine Medaille wäre eine riesige Überraschung. Neben den Schweizern zählen auch die Italiener Dominik Paris und Giovanni Franzoni sowie die Österreicher Vincent Kriechmayr und Stefan Babinsky zu den Anwärtern auf Edelmetall. (kk)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Naoki Morita

