Beziehung bislang geheim gehalten
„Tatort“-Darstellerin outet sich und spricht erstmals über ihre große Liebe Katharina
Lange hielt sie ihre Beziehung geheim, nun spricht „Tatort“-Star Jasna Fritzi Bauer in einem Interview erstmals über ihre große Liebe Katharina Zorn.
Berlin – Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer (35) hat sich in einem Interview geoutet und ihre fünfjährige Beziehung zu Katharina Zorn (28) öffentlich gemacht. Es ist das erste Mal, dass die Bremer „Tatort“-Kommissarin öffentlich über ihr Privatleben spricht.
„Tatort“-Star Jasna Fritzi Bauer outet sich: „Ist jetzt an der Zeit, dass wir ein Zeichen setzen“
„Wir glauben, dass es jetzt an der Zeit ist, dass wir nach vorn gehen und ein Zeichen setzen“, sagt Jasna Fritzi Bauer dem Vogue-Magazin und fügt hinzu: „Wir sehen diesen Rechtsruck in der Gesellschaft, diese aufgeheizte Stimmung.“ Katharina Zorn erklärt, das Paar habe lange diskutiert, ob es die Beziehung öffentlich machen solle – „mit allem, was kommen könnte“. Zorn rechne demnach auch mit negativen Reaktionen.
Von Roland Kaiser bis Helene Fischer: Diese Promis spielten bereits im „Tatort“ mit




Kennengelernt hat sich das Paar im Jahr 2019 durch gemeinsame Freunde in Frankfurt. Zorn erzählt: „Ich kam in die Küche und wollte mich an den Tisch setzen, Jasna saß dort. Ich kannte sie nicht, weder vom Fernsehen noch vom Theater.“ Zorn fand Bauer sofort „cute“. Mittlerweile leben sie gemeinsam mit Zorns sechsjähriger Tochter Zoe in Berlin.
Jasna Fritzi Bauer mit Liebes-Outing: „Tatort“-Schauspielerin macht Beziehung zu Katharina Zorn öffentlich
Im Vogue-Interview spricht Jasna Fritzi Bauer auch offen über ihre sexuelle Orientierung: „Ich sage über mich, ich bin bi. Fertig.“ Die gebürtige Wiesbadenerin erklärt, dass sie bereits Beziehungen mit Männern und Frauen hatte und sich nicht festlegen möchte. Bauer, die in der Vergangenheit in TV-Shows wie „The Masked Singer“ (2022) und „Wer stiehlt mir die Show?“ (2023) zu sehen war, betont, dass sie generell mehr Interesse an Personen als an deren Geschlecht habe.
Ihre große Liebe Katharina Zorn dagegen bezeichnet sich selbst als „nicht-binär, genderfluid“. Nicht-binäre oder non-binäre Menschen ordnen sich nicht oder nur teilweise in die Kategorie Frau oder Mann ein. „Bis ich 14 war, wollte ich eher ein Junge sein, die fand ich cooler, ich konnte aber nicht definieren, warum ich dann auch meine weibliche Seite so mochte“, so Zorn.
Jasna Fritzi Bauer hat keine Bedenken, dass ihr Liebes-Outing Auswirkungen auf ihre schauspielerische Karriere haben könnte. „Ich bin mir meiner Sache sehr sicher und in den letzten Jahren viel selbstbewusster geworden“, sagt die 35-Jährige. „Ein großer Teil meines Selbstvertrauens kommt auch aus der Beziehung zu Katharina und aus unserer Familie.“
Ihren bislang letzten Einsatz als Kriminalkommissarin Liv Moormann im Bremen-„Tatort“ hatte Jasna Fritzi Bauer am Ostermontag. Dabei trat der Kult-Krimi im Quotenduell gegen die RTL-Quizsendung „Wer wird Millionär?“ an. (sk) Verwendete Quellen: vogue.de
Rubriklistenbild: © IMAGO/Eventpress
