Fachmann für Erdbebenforschung
Wussten nur wenige: „Gefragt – Gejagt“-Jäger ist gleichzeitig TV-Experte
VonJonas Erbasschließen
Als „Quizvulkan“ hält Dr. Manuel Hobiger die „Gefragt – Gejagt“-Kandidaten ordentlich auf Trab. Doch auch in der Medienlandschaft setzt man auf seine Expertise.
Hamburg – Wer bei „Gefragt – Gejagt“ den Jägern gegenübersteht, zieht nicht selten den Kürzeren: Auch in der neuen Staffel der ARD-Sendung präsentiert sich die Quiz-Elite bislang in Bestform – den Kandidaten bleibt dementsprechend keine Chance. Doch auch abseits der erfolgreichen, vom NDR produzierten Show wissen die Jäger mit Fachwissen zu glänzen.
Jäger Manuel Hobiger fit für TV-Auftritte – nicht nur bei „Gefragt – Gejagt“ ein Experte
So auch Dr. Manuel Hobiger (42), der aufgrund seiner Expertise im Bereich der Seismologie den Beinamen „Quizvulkan“ trägt. Der studierte Physiker beschäftigt sich seit Jahre beruflich mit der Erdbebenforschung und arbeitete bereits für die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sowie den Schweizerischen Erdbebendienst. Seine Quizleidenschaft, die ihm das Engagement bei „Gefragt – Gejagt“ bescherte, ist dahingegen eher ein Hobby, das er teils jedoch auch professionell ausübt.
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Aufmerksame Fernsehzuschauer können den 42-Jährigen unter Umständen jedoch auch fernab der ARD-Quizshow im Fernsehen sehen, nämlich als TV-Experte. Das enthüllte Hobinger in der Freitagsfolge (17. Mai) von „Gefragt – Gejagt“ selbst: „Ich hatte neulich ein Medientraining“, berichtete er Moderator Alexander Bommes (48) während der Vorstellungsrunde.
„Gefragt – Gejagt“-Star absolvierte Medientraining – bald auch in der „Tagesschau“ zu sehen?
Anschließend ging er ins Detail: „Bei uns gibt es ja auch Seismologen im Bereitschaftsdienst. Und falls eine Medienanfrage kommt, muss man die ja auch entsprechend beantworten“, erklärte der Jäger. Davon wusste offenbar auch sein Gegenüber noch nichts: „Das heißt, sollte es ein Erdbeben geben (...), wären Sie in der ‚Tagesschau‘?“, erkundigte sich Bommes, was Manuel Hobiger bejahte.
Auch, was er in eben diesem Medientraining gelernt habe, verriet der quizbegeisterte Vulkanexperte auf Nachfrage des Moderators: „Man sollte sich kurzhalten“, scherzte er – ein Vorhaben, das er zumindest in der ARD-Quizshow selbst nicht immer ganz in die Tat umsetzen kann. Dem gegen ihn spielenden Team ließ Hobiger übrigens keine Chance: Drei von vier Kandidaten schafften es zwar ins Finale, dort gewann allerdings der Jäger – fehlerlos und mit stolzen 19 Sekunden Restzeit. Dabei schlugen sich die Teilnehmer eigentlich ganz gut – anders als ein „Gefragt – Gejagt“-Kandidat zuvor, der sich schon bei der ersten Frage blamierte. Verwendete Quellen: „Gefragt – Gejagt“ (Das Erste/ARD; Ausgabe vom 17. Mai 2024), daserste.de
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