Thorsten Schorn hat ihn beerbt

ESC-Finale zu Hause im Wohnzimmer war für Peter Urban emotional: „Träne im Auge“

  • Nicole Kurylonek
    VonNicole Kurylonek
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Peter Urban hat dieses Jahr erstmals wieder den ESC zu Hause angeschaut. Das hat sich für den ehemaligen ARD-Kommentator merkwürdig angefühlt.

Mainz – In der neuen Ausgabe vom „ZDF-Fernsehgarten“ (12. Mai) drehte sich alles um das Thema Muttertag und den Eurovision Song Contest. Am Vorabend (11. Mai) zeigte die ARD live das Finale aus der Malmö Arena in Schweden – doch eine ESC-Legende hat vor Ort gefehlt: der ehemalige Kommentator Peter Urban (76). Dieses Jahr hat Thorsten Schorn (48) durch den beliebten Musikwettbewerb geleitet. Der ehemalige Kommentator hat sich den ESC natürlich trotzdem angeschaut und wurde dabei sehr emotional.

„Es war sehr komisch“: Peter Urban hat mit Frau und Kindern den ESC im Wohnzimmer verfolgt

Nemo holte für die Schweiz im Finale des Eurovision Song Contests die Trophäe. Der Sieg der Schweiz ist nur eines der wenigen Themen, die Moderatorin Andrea Kiewel (58) im „ZDF-Fernsehgarten“ mit ihrem Gast, Ex-ESC-Kommentator Peter Urban, im Rahmen der Sendung besprechen möchte.

Die größten Skandale und Aufreger im ZDF-Fernsehgarten aller Zeiten 

Für den allergrößten Skandal sorgte wohl Andrea Kiewel selbst. 2007 geriet sie wegen des Vorwurfs, sie habe Schleichwerbung für “Weight Watchers” gemacht, ins Kreuzfeuer.
In der Talkshow von Johannes B. Kerner hatte sie das noch abgestritten. Später gab sie zu, einen PR-Vertrag mit “Weight Watchers” zu haben. Es folgte die Kündigung.
Ernst-Marcus Thomas übernahm dann die Moderation des ZDF-Fernsehgartens. Erst 2009 kehrte sie wieder zurück.
Auch 2012 war nicht frei von Skandalen. Roland Kaiser war im August zu Gast im ZDF-Fernsehgarten. Die Stimmung war ausgelassen. Kein Wunder, denn der Schlagerstar sang er seinen Hit „Joana“ und dann ein Medley aus den drei Liedern „Es geht schon wieder los“, „Santa Maria“ und „Dich zu lieben“.
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Bevor die Showmasterin mit der TV-Legende in die ESC-Tiefenanalyse geht, will sie aber erst mal von ihm wissen, wie er denn den Eurovision Song Contest „in zivil“ wahrgenommen habe. „Es war sehr komisch. Ich hatte eine Träne im Auge“, so Peter Urban zu Andrea Kiewel. „Aber es war auch schön zum ersten Mal zu Hause im Wohnzimmer. Meine Frau saß neben mir und meine beiden erwachsenen Kinder waren da – und die haben zum ersten Mal den ESC mit mir geguckt. Als sie jünger waren, war ich nie da.“

Peter Urban verrät im „ZDF-Fernsehgarten“, warum er auf Thorsten Schorn neidisch ist

Obwohl er seit diesem Jahr nicht mehr für die deutschsprachigen Zuschauer durch den ESC leitet, konnte er sich aber auch im Privaten nicht abgewöhnen, den Musikwettbewerb trotzdem zu Hause für seine Familie und sich zu kommentieren, erzählt der 76-Jährige. Peter Urban verrät im „ZDF-Fernsehgarten“ außerdem, dass er seinen Nachfolger Thorsten Schorn ein wenig um den diesjährigen ESC beneide – dadurch, dass Isaak nicht den letzten oder vorletzten Platz eingenommen hat (wie die deutschen Acts der Vorjahre), müsse der neue Kommentator sich vor den Zuschauern nicht erklären. Das waren für Peter Urban immer die schwierigsten Momente in seiner ESC-Vergangenheit.

Peter Urban hat dieses Jahr erstmals den ESC zu Hause angeschaut. Das hat sich für den ehemaligen ARD-Kommentator merkwürdig angefühlt – und es war emotional. (Fotomontage)

Im Netz sind sich einige ESC-Fans im Übrigen noch unsicher, was sie von Thorsten Schorn als Peter Urbans Nachfolger halten. Die Stimmen während der Finalshow zum neuen Eurovision-Song-Contest-Kommentator waren gemischt. Verwendete Quellen: „ZDF-Fernsehgarten“ (12. Mai 2024)

Rubriklistenbild: © „ZDF-Fernsehgarten“ (12. Mai 2024)