Aus für Faschingsumzug
Narrensprung in Gemmingen 2026 abgesagt – darum findet Fasnet-Event nicht statt
VonPeter Kieferschließen
Es sollte die Neuauflage des Narrensprungs in Gemmingen werden. Doch die Neuauflage des Fasnet-Events fällt 2026 ins Wasser. Die Gründe für das traurige Aus.
Die Vorfreude auf den Narrensprung in Gemmingen (Landkreis Heilbronn) am 24. Januar 2026 war riesengroß – doch jetzt ist alles aus! Denn der zweite Faschingsumzug der 1. Fasnetzunft Gemmingen Bärefonga 2019 e.V. findet nicht wie geplant statt.
Narrensprung in Gemmingen abgesagt – darum findet Fasnet-Event 2026 nicht statt
Somit schauen die Narren nach der gefeierten Premiere des Gemminger Narrensprungs im Februar 2024 in die Röhre, wie die Heilbronner Stimme berichtet. Während die Bärafonger gemeinsam mit der Gemeinde und anderen Vereinen den Narrensprung 2024 noch gewuppt bekamen, sind die Hürden bei der Neuauflage im Jahr 2026 einfach zu hoch und nicht zu bewältigen.
Heißt: Die Sicherheitsauflagen, an denen schon weitaus größere Vereine und Städte letztendlich gescheitert sind, können in Gemmingen nicht gestemmt werden. Neben hohen Sicherheitsauflagen sei auch die Haftungsfrage entscheidend, falls doch etwas passiert. Eigentlich sollte der Narrensprung nach seiner Premiere alle zwei bis drei Jahre steigen. Abgesehen vom Narrensprung sind das fünf der verrücktesten Fastnachtsbräuche in Baden-Württemberg.
Narrensprung Gemmingen auch wegen hoher Sicherheitsauflagen geplatzt
In einem emotionalen Posting bei Instagram schreiben die Bärafonger: „Leider müssen wir verkünden, dass unser geplanter Narrensprung sowie der anschließende Brauchtumsabend in der Kraichgauhalle, am 24. Januar 2026, nicht stattfinden können. Aufgrund unerwartet hoher behördlicher Auflagen ist eine Durchführung der Veranstaltung leider nicht möglich.“
Mehr als 40 Narrenvereine und Zünfte hatten wohl ihre Teilnahme bereits zugesagt. Um so trauriger jetzt das Aus für den Narrensprung. Der Gemminger Bürgermeister Timo Wolf, der ein Gespräch mit der Fasnetzunft führte, hat sich gegenüber der Stimme zu der Absage geäußert. Auch darüber, dass seine Gemeinde nicht jedes Mal finanziell und logistisch in die Bresche springen kann. Zudem fehle es an ehrenamtlichen Helfern.
Zum Vergleich: Der Käthchen Weihnachtsmarkt in Heilbronn wird mit einem 250.000 Euro teuren Sicherheitskonzept geschützt, wie echo24.de berichtet. Und dennoch kann man absolute Sicherheit nie garantieren…
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